Behandlung von Nagel- und Hauterkrankungen
Verfärbte oder verdickte Nägel, rissige Haut, Hornhaut und Hühneraugen: Wir behandeln das, was am Fuß Beschwerden macht – und sagen Ihnen ehrlich, wann Sie damit zur Ärztin oder zum Arzt gehören.
Nagelpilz
Ein befallener Nagel wird dick, bröckelig und verfärbt sich. Das Entscheidende dabei: Der Pilz sitzt unter der Nagelplatte. Ein Lack von oben trifft zuerst auf die härteste Schicht des Nagels und kommt kaum an ihn heran.
Deshalb tragen wir das befallene Nagelmaterial fachgerecht ab. Das ist mehr als Kosmetik – erst wenn die Schicht dünner ist, kann ein Wirkstoff überhaupt wirken. Zusätzlich sehen wir uns die Haut zwischen den Zehen an, denn sehr oft beginnt es dort.
Ausführlich erklärt: Nagelpilz und Fußpilz – erkennen, behandeln, loswerden
Verdickte und verformte Nägel
Nägel werden mit den Jahren dicker, manchmal auch nach einer Verletzung oder durch dauerhaften Druck im Schuh. Werden sie zu hart, um sie selbst zu schneiden, drücken sie ins Nagelbett. Wir kürzen und bearbeiten sie verletzungsfrei, bis der Druck nachlässt.
Hornhaut, Schwielen und Hühneraugen
Hornhaut ist zunächst eine sinnvolle Schutzreaktion. Problematisch wird sie, wenn sie so dick wird, dass sie selbst drückt oder einreißt. Hühneraugen sind die spitze Form davon – ein Hornkegel, der nach innen wächst und wehtut.
Wir tragen beides fachgerecht ab. Genauso wichtig ist aber die Frage, warum es entstanden ist: In den meisten Fällen steckt Druck dahinter, der vom Schuh oder von der Fußform kommt. Ohne diesen Teil kommt die Hornhaut zuverlässig wieder.
Rissige Haut an der Ferse
Tiefe Risse an der Ferse sind mehr als ein Schönheitsproblem – sie sind eine Eintrittspforte für Bakterien. Bei Diabetes oder eingeschränkter Durchblutung ist das ein ernstzunehmender Befund. Wir versorgen die Risse und zeigen Ihnen, womit Sie sie zu Hause in den Griff bekommen.
So kommen Sie zur Verordnung
Wir behandeln auf ärztliche Verordnung. Liegt ein diabetisches Fußsyndrom, eine Neuropathie anderer Ursache oder ein Querschnittsyndrom vor, wird die Behandlung als podologische Komplexbehandlung verordnet und direkt mit Ihrer Krankenkasse abgerechnet.
Sie haben noch keine Verordnung? Sprechen Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt darauf an. Vielen ist nicht bekannt, dass die Voraussetzungen auch ohne Diabetes erfüllt sein können. Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie uns an – wir sagen Ihnen, worauf Ihre Praxis schauen wird.
Lassen Sie es sich ansehen
Je früher wir draufschauen, desto weniger Aufwand ist es – und desto kürzer die Behandlung.