Zugelassen nach § 124 SGB V
Unsere Praxis ist durch alle Krankenkassen zugelassen. Für Sie heißt das: verordnete Behandlungen, planbare Patienten, kein Kosmetikbetrieb.
Deshalb gibt es diese Praxis. Seit August 2022, in Oberhausen-Schmachtendorf. Bis zu 40 Minuten pro Termin, 10 bis 12 Patienten am Tag – und jede Podologin entscheidet selbst, wie sie behandelt.
Unsere Patientinnen und Patienten kommen aus Schmachtendorf, aus ganz Oberhausen und aus den Nachbarstädten.
Das erste ist die Zeit. In vielen Praxen ist der Tag so eng getaktet, dass nur die auffällige Stelle versorgt wird. Der Rest des Fußes bleibt ungesehen. Genau dort fängt aber an, was später zum Problem wird – besonders bei Menschen, die nichts spüren.
Das zweite ist, dass kaum jemand weiß, was Podologie ist. Sie wird mit Fußpflege verwechselt, dabei ist sie ein Heilberuf mit dreijähriger Ausbildung und staatlicher Prüfung. Bei Diabetes entscheidet sie mit darüber, ob aus einer Druckstelle eine Wunde wird – oder mehr. Und die wenigsten wissen, dass es sie auf Rezept gibt.
Ich habe diese Praxis gegründet, um beides anders zu machen: mir die Zeit zu nehmen, die eine Behandlung braucht, und selbst zu entscheiden, wie behandelt wird. Genau diese Freiheit gebe ich im Team weiter.
Das ist unsere Lage in einem Satz. Die Nachfrage ist da – neue Patienten bekommen bei uns innerhalb einer Woche einen Termin, und trotzdem wächst die Kartei weiter. Was fehlt, sind Hände.
Deshalb suchen wir. Kein zweiter Standort, keine Kette – wir wollen an diesem einen Ort mehr Menschen versorgen können, mit demselben Takt wie heute. Wer jetzt anfängt, kommt früh dazu und baut mit auf, statt in eine fertige Struktur einzusteigen.
10 bis 12 Patienten am Tag. Genug Zeit, um beide Füße anzusehen und nicht nur die Stelle, die wehtut.
Behandlungsweg, Material, Spangentyp – das liegt bei Ihnen. Wir reden Ihnen nicht in Ihre Fachlichkeit hinein.
Hygiene und Patientenverwaltung laufen über die Kolleginnen. Sie behandeln, statt nebenbei zu verwalten.
Montag, Mittwoch, Freitag bis 15 Uhr, Dienstag und Donnerstag bis 18 Uhr. Samstag und Sonntag geschlossen.
Sie kennen Ihre Patienten, es gibt feste Wiedervorstellungen – und keine Überraschungen im Kalender.
Räume auf aktuellem Stand der Technik. Zwei Plätze sind noch frei – im Wortsinn.
Was wir unseren Patienten versprechen, muss untereinander genauso gelten.
Ihre fachliche Einschätzung zählt – auch wenn sie meiner widerspricht.
Gegenüber Patienten und im Team, für eine langfristige Zusammenarbeit.
Absprachen gelten. Dienstpläne auch. Und saubere Arbeit ist keine Frage der Tagesform.
Offene Worte und gegenseitige Unterstützung – mit Patienten und untereinander.
Keine Adjektive – die Dinge, an denen Sie uns messen können.
Vollzeit heißt bei uns 36 Stunden. Dazu bis zu 30 Tage Urlaub und ein unbefristeter Vertrag.
Wer den staatlich geprüften Abschluss machen will, wird bei der zwei- bis dreijährigen Weiterbildung unterstützt. Fortbildungen zu Spangensystemen und Fachmessen gehören dazu.
Mit persönlichem Ansprechpartner statt „schauen Sie mal zu“. Sie arbeiten sich Schritt für Schritt ein.
Steuerfreie Zuschläge wie Job-Ticket, Job-Rad, Erholungsbeihilfe und Gutscheinkarten.
Wir stellen sie und übernehmen die Reinigung. Ein Punkt weniger auf Ihrer Liste.
Wer den ganzen Tag Füße behandelt, sollte selbst gut auf den eigenen stehen.
Sie stellen Ihr Auto vor der Tür ab, nicht drei Straßen weiter.
Wir bilden aus – die erste Auszubildende ist gerade bei uns. Wer bei uns arbeitet, gibt weiter und lernt weiter.
Telefonate und Vorstellungsgespräche gern auch nach Feierabend oder am Wochenende.
Unsere Praxis ist durch alle Krankenkassen zugelassen. Für Sie heißt das: verordnete Behandlungen, planbare Patienten, kein Kosmetikbetrieb.
Aus 80 Google-Bewertungen. Für Bewerber ist das die ehrlichste Auskunft darüber, wie der Umgang mit Patienten hier läuft.
Wir arbeiten nach einem Hygieneplan, der den Verordnungen des Landes Nordrhein-Westfalen entspricht – nachweisbar, nicht nach Gefühl.
Die Arbeit ist körperlich fordernd. Konzentriert und gebeugt, über Stunden. Das merken Sie im Nacken, im Rücken und in den Augen. Wer das jahrelang machen will, muss auf sich achten – deshalb behandeln wir unsere Mitarbeitenden kostenlos mit.
Und zwei Dinge passen nicht zu uns: Wer die Zeit pro Termin als Verschwendung sieht und lieber mehr Patienten in derselben Zeit schafft, wird bei uns unglücklich. Und wer nur den kosmetischen Teil mag – Befund, Dokumentation und Risikopatienten gehören hier dazu, jeden Tag.