Fußbad
Gönnen Sie sich und Ihren Füßen nur das Beste. Mit einem Fußbad in unserer podologischen Praxis, als Teil Ihrer nächsten Behandlung.
Wann ist der Einsatz von Fußbädern sinnvoll?
In der Podologie ist es ein heiß diskutiertes Thema. Ist es eine gute Idee ein Fußbad vor der podologischen Behandlung zu nehmen?
Hier scheiden sich die Geister. Auf der einen Seite gibt es Argumente dafür, dass es vor der Behandlung die dermatologische Beurteilung der Hautbeschaffenheit unmöglich gestaltet und das eine erhöhte Verletzungsgefahr aufgrund der erweichten Haut besteht.
Auf der anderen Seite hilft es einem Patienten sich zu entspannen und „anzukommen“. Man darf auf keinen Fall den Wohlfühlfaktor bei einem Podologen vergessen. Es ist wichtig, dass der Patient sich in den Händen des Podologen wohl und sicher fühlt. Darüberhinaus hat es eine desinfizierende Wirkung und entfernt jegliche Gerüche.
In unserer Praxis bieten wir Ihnen gerne ein Fußbad an – sofern man sich an gewisse „Regeln“ hält.
- Anamnese. Sind Sie das erste Mal in unserer Praxis, erstellen wir die Anamnese bevor Sie ein Fußbad erhalten.
- Dauer. Um zu verhindern, dass die Haut zu stark aufweicht, wird empfohlen die Füße nicht länger als 3 – 5 Minuten zu baden.
- Temperatur. Eine angenehmes Temperatur liegt zwischen 35 und 37 Grad.
- Kontrolle. Die Wassertemperatur wird mit einem Badethermometer kontrolliert, um mögliche Verbrühungen auszuschließen.
- Kontraindikationen. Liegen uns eindeutige Kontraindikationen vor, werden wir Ihnen stärksten von einem Fußbad abraten.
Grundlegend ist die Entscheidung ob Sie gerne ein Fußbad in unserer Praxis nehmen möchten die Ihre. Allerdings gibt es verschiedene Szenarien in denen wir es aus gesunheitlichen Gründen nicht erlauben können.
Wann darf man kein Fußbad machen?
Sogenannte Kontraindikationen sind „Konditionen“ Ihrer Füße oder Ihrer Gesundheit, die ein Fußbad zu einem Risiko für Sie machen können.
Beispiele für solche Kontraindikationen:
- Ulzera am Fuß
- Polyneuropathie
- Krampfadern (Varizen)
- Ausgeprägte Pilzerkrankungen (Dermatomykosen)
- Erhöhtes Risiko für Thrombose
- Venenentzündungen
- Bestimmte Hauterkrankungen
Darauf sollten Sie bei Fußbädern achten
Besonders aufmerksam müssen Patienten mit Diabetes sein.
Diabetes kann zu neuropathischen Schädigungen am Fuß führen. Das bedeutet, dass die Wassertemperatur aufgrund der geschädigten Nerven des peripheren Nervensystem nicht wahrgenommen werden kann. Dadurch können Patienten mit Diabetes an Verbrühungen erleiden, ohne dies wahrzunehmen.
Deshalb sollten Sie sich immer an die empfohlene Temperatur halten und diese mit einem Thermometer kontrollieren.
Wenn Sie Zusätze verwenden möchten, testen Sie ggf. vorher ob Sie allergisch darauf reagieren.
Was kostet ein Fußbad beim Podologen?
Der Preis für ein Fußbad kann von Podologe zu Podologe unterschiedlich sein.